Startseite und zu den Reisetagebüchern

Nachdem meine langjährige Lebensgefährtin Regina nach
kurzer, schwerer Krankheit leider viel zu früh verstorben ist, beginnt für mich ein zweites Leben.
Wie ich in diesem zweiten Leben zurecht komme und wie
ich es organisiere, will ich in dieser neuen Homepage
gerne erzählen.



Teil 1

Die Monate, Wochen und Tage in denen ich durch die Hölle gegangen bin scheinen
allmählich vorbei zu sein. Ich muss nun nach vorne blicken und meinen neuen
Lebensabschnitt so gut wie möglich organisieren.
Regina hatte immer recht mit ihrer Aussage, dass ich kein Mensch bin der alleine leben
kann. Die Trauer über meinen großen Verlust und das Regina nicht mehr wiederkommen
wird ist nun auch in meinem Gehirn angekommen und hat es akzeptiert. Mein Verstand
sagt mir, dass das Leben so schwer es auch zu begreifen ist, weiter gehen muss.
Und doch tröstet es mich, wenn ich Abends an ihrem Bild die Kerze angezündet habe,
ich ihr von den Dingen erzähle die ich tagsüber unternommen habe, dann habe ich das
Gefühl, dass sie mir immer noch sehr nahe ist.

Die Blumen auf ihrem Urnengrab sind nun längst verblüht und der Schnee hat ein
weißes, wärmendes Tuch über das Grab gelegt.

Oft fällt mir in der Wohnung die Decke auf den Kopf und ich ertappe mich dabei
Selbstgespräche zu führen, oder ich denke daran, wenn ich mich im Haushalt beschäftige
wie sie es immer gemacht hat. Diese Ruhe und Einsamkeit macht mich wirklich
allmählich kaputt und ich muss mir nun etwas suchen, was mich zumindest tagsüber
beschäftigt um aus der Grübelei heraus zu kommen.

Auf Anraten von Freunden habe ich mir nun auf dem Smartphone WhatsApp installiert
und habe nun guten Kontakt zu alten und neuen Bekannten, was mich auch wieder
von meinen Gedanken an die schöne Zeit die hinter mir liegt gut ablenkt.
Ullrich Faust, ein guter Freund hat mich bei der Einrichtung von WhatsApp unterstützt
und mich in die Bedienungsweise eingewiesen. (Bild unten)



Dennoch schweifen meine Gedanken, besonders Nachts, immer wieder zurück zu dem wunderschönen Leben das ich mit Regina geführt habe, aber ich merke so langsam,
dass ich von Tag zu Tag immer mehr am realen Leben teilnehme.

So war ich unter anderem an einem der vergangenen Tage im polnischen Wolin, wo
ich alte Bekannte in unserem Segelclub besucht habe.

In dieser neuen Homepage werde ich ab und zu berichten was sich in meinem
Leben in der nächsten Zeit verändern wird bzw.was das Leben mir nun noch zu
bieten hat ...



Sonnabend, der 12. Januar


Sehr viel Behördenkram ist in den letzten Tagen auf mich zugekommen. Reginas Konto
habe ich löschen lassen und die Daueraufträge auf mein Konto verschoben.
Telekom habe ich auch zum 31. Januar gekündigt, dass heißt ab 1. Februar bin ich nur
noch am Smartphone unter der Nummer 0176 602 70 620 zu erreichen. Auch ins
Internet gehe ich dann ausschließlich über das Smartphone.

Im Moment bin ich dabei auch meine Emailadressen zu ändern. Rechtzeitig werde ich
die neuen Email Adressen hier bekannt geben. Es ist kaum zu glauben, wie viel Arbeit
es macht, nach einem Sterbefall, alles wieder in neue Bahnen zu verlagern.
Heute morgen war ich, wie fast jeden Tag, wieder an Reginas Grab und habe mit ihr
über alle anfallenden Probleme gesprochen. Das hilft mir das alles besser zu
verarbeiten.

Claudia, Reginas Tochter, ruft fast jeden Tag an um sich über meinen Zustand zu
informieren und mich damit nicht ganz so alleine zu lassen. Das rechne ich ihr hoch an.

Ich denke das ich, nach einer gewissen Zeit, Reginas Rat annehmen sollte, nicht allzu
lange alleine zu bleiben. Ich werde dann versuchen, vielleicht in einer neuen
Beziehung in ein "normales" Leben zurück zu kehren. Das hört sich vielleicht zu dieser
frühen Zeit nicht so gut an, aber es dient meinem Selbsterhaltungstrieb. Regina hatte
das immer schon erkannt und mich darin bestärkt mich so schnell wie möglich
wieder nach einer, zu mir passenden, Partnerin umzuschauen ...
Natürlich ist es im Alter nicht so einfach wieder in eine neue Beziehung zu gehen,
denn irgendwie ist man ja an eingefahrene Bahnen gewohnt und möchte so weit
wie möglich "das alte Leben" wieder haben, was aber bestimmt unmöglich ist.
Es ist also ein sehr sensibles Thema und braucht, wenn überhaupt, auch seine Zeit
um den richtigen Menschen zu finden. Auf jeden Fall werde ich diesbezüglich
nichts überstürzen und abwarten ...

Mit dem neuen Auto, auf das Regina sich so gefreut hatte, es aber nicht mehr
erlebt hat, mache ich nun kleine Ausflüge und Einkaufsfahrten. Oft habe ich das Gefühl
das sie, wie früher, neben mir sitzt und die Fahrt genießt.
 




Mittwoch, der 16. Januar


Trotzdem ich nach vorne blicke um mir ein neues Leben aufzubauen, halte ich jeden
Abend Zwiesprache mit Regina. Wie immer erzähle ich ihr von meinen Gedanken
und von den Ereignissen des Tages. Da sie mir ja immer wieder gesagt hatte, dass
ich mir schnell eine neue Partnerin suchen solle, empfinde ich auch kein schlechtes
Gewissen ihr gegenüber, wenn ich mich nun neu organisiere. Mein Leben geht weiter
und sie hat gewollt, dass es mir gut geht und ich nicht in Einsamkeit und Trübsinn
versinke.
So war sie halt und hat immer mehr an mein Wohlbefinden gedacht als an das ihre
und dafür war und bin ich ihr sehr dankbar.


Mit der abendliche Zwiesprache mit Regina über die Ereignisse des Tages beende ich jeden Tag.

    Claudia hat mich spaßhalber in einem Dating-Portal angemeldet und nun bekomme
ich per Email viele Zuschriften von Damen die einen neuen Partner suchen. Das macht
ja Spaß, lenkt mich ab und bringt Abwechslung in meinen Alltag, aber ich bin noch
lange nicht soweit um mich schnell wieder einer anderen Frau zuzuwenden.
Immerhin sind sehr nette und hübsche Frauen dabei und so werde ich eines Tages mal
mit der einen oder anderen unverbindlich Kontakt aufnehmen.
Mir ist schon klar, dass es kein zweites, so schönes Zusammenleben wie mit Regina,
geben wird, aber das Leben ist vielfältig und wer weiß, vielleicht gibt das Leben mir
die Chance, noch einmal mit einer anderen Partnerin eine harmonische Beziehung
aufzubauen. Das aber will ich in aller Ruhe auf mich zukommen lassen und mich
nicht überstürzt in eine neue Beziehung stürzen.



Sonnabend, der 19. Januar

Mein Leben verläuft nun in einem wenig aufregenden, ruhigen Rahmen. Die Tage
schleichen dahin und das "Alleinsein" ist weiterhin mein größtes Problem. Ich fühle
mich oft nutzlos und auch mein Antrieb etwas zu unternehmen hat stark nachgelassen.
Soll es nun immer so weiter gehen? Das kann und will ich nicht akzeptieren!
Ich muss mir irgendetwas einfallen lassen, was meinem Leben wieder eine Sinn
geben kann. Gerade mir, der immer sehr umtriebig war, fällt dieser Stillstand / Zustand zunehmend schwer.
Gestern war ich auf der Beerdigung eines Freundes und sofort kam alles wieder hoch
was in den vergangenen Wochen und Monaten mein Leben in so schlimmer Weise
beeinflusst hat, zumal der Freund auf der gleichen Wiese wo die anonymen
Bestattungen stattfinden und auch Reginas Urnengrab liegt, seine letzte Ruhe
gefunden hat.
Nun ist auch hier der Winter eingezogen, es hat geschneit und gefroren. Die Scheiben
des Autos müssen enteist werden und der Schnee abgefegt werden bevor ich heute
einige Einkäufe erledigen werde.




Auf Grund von Claudias Initiative mich in einem Dating Portal anzumelden melden sich
täglich immer mehr Damen um meine Bekanntschaft zu machen. Diese unverbindliche Kommunikation mit einigen von ihnen ist eine Abwechslung in meinem Tagesablauf die
mir ein wenig Abwechslung verschafft. Es sind durchaus sehr nette, gutaussehende
Damen dabei die evtl. später schon mein Interesse finden würden. Aber, wie schon
einmal bemerkt, bin ich noch lange nicht soweit mich ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen. Mir reicht es im Moment durchaus, dass ich in das Beuteschema einiger
 Damen passe und es amüsiert mich ungemein die diversen Angebote zu studieren ...
Auf jeden Fall stehen alleinstehende Männer bei den Damen sehr hoch im Kurs und
ich kann mir durchaus vorstellen zu einem späteren Zeitpunkt Kontakt zu der einen
oder anderen aufzunehmen.



Mittwoch, der 23. Januar

Die Tage fliegen nur so dahin und nichts besonderes ereignet sich. Ich habe das Gefühl
als ob die Zeit immer schneller vergeht und kostbare Lebenszeit ungenutzt verstreicht.
Mein Antrieb irgendwelche Unternehmungen zu starten hält sich in Grenzen, denn
alleine macht alles keinen Spaß. Ich habe alles was umgestellt werden musste,
wie Daueraufträge, Einzugsermächtigungen für Strom usw. nun zufriedenstellend
abgeschlossen und so bleibt mir in dieser Hinsicht nun auch nichts mehr zu tun.
Mein Kampf mit den Behörden wo so manche Hürde zu nehmen war ist auch
weitgehend abgeschlossen und nun verläuft alles wieder in normalen Bahnen.
Ich habe ein paar Ausflüge unternommen, war kurz in Berlin und Hamburg, bin aber
nun wieder zu Hause.
Der Gedanke, mir wieder ein kleines gebrauchtes Wohnmobil anzuschaffen, kommt
mir immer öfter in den Sinn und ich habe schon in den bekannten Foren danach
Ausschau gehalten.
Mein alter Campingfreund Wilfried aus Nassenheide bemüht sich ebenfalls
 ein passendes Mobil für mich zu finden. Bis zum Frühjahr ist ja noch Zeit das richtige
zu finden. Einige habe ich schon in die engere Auswahl genommen und werde sie
mir bei passender Gelegenheit ansehen.

Hier eine kleine Auswahl der in Frage kommenden Wohnmobile



      

      

Mein Favorit wäre dieser LMC (Bild unten) Wenn ich ein solches Fahrzeug zu einem
Preis finden würde der zu meinem Budget passt, könnte ich schwach werden und
zuschlagen ...






Freitag, der 25. Januar

Es geht mir sehr schlecht. Schon wieder ist eine Woche viel zu schnell vergangen und
 es hat sich nichts geändert. Es fällt mir immer schwerer meine momentane
Situation zu bewältigen. Aller Versuche mich in irgendeiner Weise abzulenken sind
letztendlich fehlgeschlagen. Und so wird meine Lage immer frustrierender und
auswegloser. Selbst der Gedanke mir zum Frühjahr wieder ein Wohnmobil anzuschaffen
muntert mich zur Zeit nicht sonderlich auf.
Ich weiß nicht wie lange ich es noch so aushalten kann, wenn sich nicht grundlegend
etwas ändert, oder mir etwas einfällt was die Lage verbessert.
Ich dachte bisher das ich alles so langsam im Griff habe, aber das habe ich mir wohl
nur selber vorgemacht, denn dem ist bei weitem nicht so.
Ich wünsche mir so sehr mein altes Leben zurück, weiß aber, dass das unmöglich ist.
Es sehe im Moment keine Möglichkeit aus diesem Dilemma heraus zu kommen.



Dienstag, der 29. Januar

Ich war übers Wochenende bei Freunden in Berlin um nicht hier wieder alleine
zu Hause zu sein. Es war sehr schön mal wieder in angenehmer Gesellschaft zu sein.
Jetzt wo ich wieder zu Hause bin ist es dennoch sehr schwer das Alleinsein zu
ertragen. Warum komme ich damit nicht klar? Ich kann doch nicht Tag und Nacht
unter Menschen sein um nicht alleine zu sein.
Wie gerne würde ich wieder eine nette Frau kennen lernen, für die ich "da" sein kann
und die mit mir eine schöne, harmonische Beziehung aufbauen möchte und die,
so wie ich, Zweisamkeit zu schätzen weiß.

Verlange ich zu viel vom Leben?
Bin ich zu ungeduldig?

Ich habe mir soviel Mühe gegeben alleine zurecht zu kommen und was den Haushalt
und die täglichen Dinge des Lebens betrifft ist mir das auch hervorragend gelungen.
Aber wie gesagt, wenn alles getan ist und ich zur Ruhe komme, dann kommt der Punkt,
der mir wieder bewusst macht doch ziemlich einsam/allein zu sein und das ist
wirklich für mich sehr schwer zu ertragen.
Ich schaffe es, zumindest im Moment noch nicht, mir darüber klar zu werden das
es möglich ist, das Leben alleine zu meistern. Dieser Gedanke scheint mir
unmöglich zu sein bzw. zu realisieren. Ich kann einfach das Alleinsein nicht ertragen
und würde ziemlich alles tun um diesen Zustand zu beenden.

Aus reinem Selbsterhaltungstrieb muss sich schnellstens etwas in meinem
Leben ändern!



Freitag, der 1. Februar

Schon wieder ist Freitag. Die Tage und Wochen rennen immer schneller und mit
zunehmenden Alter kommt einem das noch schneller vor. Ich merke, dass ich so
langsam aus meinem "Tief" heraus komme und schon wieder mehr am Leben teilnehme.
Seit heute habe ich ja keinen Internet- und Telefonanschluss von Telekom mehr,
denn die haben es ja, auf meinen Wunsch hin, zum 31. Januar abgeschaltet.
Nun habe immer noch zwei Möglichketen trotzdem weiterhin zu telefonieren und auch
das Internet steht mir über mein Smartphone, dass nun als Router fungiert und über
meinen Aldistick zur Verfügung, so das ich weiterhin hier berichten kann.
Mit dem gestrigen Tag habe ich auch alle Probleme die mit Behörden usw. hatte
bereinigt, so das auch hier nun der Druck von mir abgefallen ist. Der Grund warum ich
die Telekom gekündigt habe war, dass ich einfach keinen Bock mehr hatte
bei zwei verschiedenen Stellen zu bezahlen. Wichtig für mich ist nur, dass ich
weiterhin Internet Zugang habe. Telefonisch bin ich nun unter der Nummer
0176 60270620
zu erreichen. Da ich eine Flatrate mit 5 GB monatlich gebucht habe, reicht mir das
für meine Telefonate und Internet Zugang völlig aus, zumal ich ja noch einmal 5,5 GB
bei Aldi zur Verfügung habe. Nun steht wieder ein Wochenende vor der Tür
und ich überlege evtl. Claudia in Kiel zu besuchen, vorausgesetzt das Wetter
spielt mit.



Montag, der 4. Februar

Aus meiner Fahrt nach Kiel ist nichts geworden, denn wie schon voraus gesagt, hat
das Wetter nicht mitgespielt. Schnee Regen, Schneeregen, Glatteis und Kälte haben
die Straßen ziemlich unsicher gemacht und so habe ich beschlossen lieber im
warmen Zuhause zu bleiben. Vielleicht fahre in der kommenden Woche nach Kiel, aber
auch dann werde ich mich nach dem Wetter richten.
Ja, das Wochenende war also nicht so berauschend und ich hatte viel Zeit zum
Nachdenken. Zunächst habe ich beschlossen hier in Freest in meiner Wohnung wohnen
zu bleiben und die Dinge auf mich zukommen zu lassen. Weiter hat mich immer wieder
der Gedanke beschäftigt mir doch wieder ein Wohnmobil zu kaufen und ich werde die
Augen nach einem passenden Gefährt aufhalten und mich entsprechend umschauen.


Heute am Montag sieht es wettermäßig schon sehr viel besser aus. Es ist zwar kalt,
aber die Sonne versucht sich mit einigem Erfolg durch die leichte Wolkendecke durch
zu kämpfen.
Soeben habe ich eine Einladung bekommen und werde morgen früh in Richtung
Hamburg fahren. In Aumühle im Sachsenwald werde ich ein paar Tage bei Bekannten
verbringen.
Es ist jetzt 09:20 Uhr und die Sonne hat es tatsächlich geschafft sich durchzusetzen.
In den nächsten Stunden wird sie auch den Raureif aufsaugen, der noch auf den
Büschen liegt. Auch ein Rest vom Schnee wird wohl heute dran glauben müssen.
In den Tannen vor meiner Terrasse sitzen schon meine "Piepmätze" auf der Lauer
und warten auf ihre tägliche Ration Sonnenblumenkerne die ich immer rund um das Vogelhäuschen verstreue.





Freitag, der 8. Februar

Ich bin schon seit Mittwoch wieder zu Hause, denn es hat mich nun auch erwischt und
eine verschleppte Erkältung hat meinem Besuch in Aumühle ein jähes Ende bereitet.
Schade, denn ich hatte mich sehr auf diesen Besuch gefreut. Es war aber nicht zu ändern
und so bin ich nun dabei mich mit zunehmenden Erfolg wieder gesund zu pflegen.

Das Wetter in diesen Tagen spielt auch verrückt, mal sehr kalt, mal ungewöhnlich warm
und nass, dann wieder Schneeregen und Glatteis, aber bisher kein typischer Winter.

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Wohnmobil und mein Freund
Wilfried aus Nassenheide hält auch die Augen auf um bei den umliegenden Händlern
ein Fahrzeug zu finden, dass meinen bescheidenen Ansprüchen genügt. Es ist mir
eigentlich egal, ob es ein Integrierter, einer mit Alkoven oder ein Teilintegrierter
werden wird. Er sollte nur einigermaßen gepflegt und trocken sein und über eine
SAT-Anlage verfügen. Mit etwas Glück werde ich bestimmt ein passendes Fahrzeug
in einer bezahlbaren Preisklasse finden, siehe Bild unten.





Montag, der 11. Februar

Nach einer unschönen Phase aus meinem privaten Bereich, die hier nicht näher erläutern
möchte, ist nun wieder alles im Lot und mir geht es den Umständen nach entsprechend
gut. Meiner Suche nach einem geeigneten Wohnmobil gehe ich regelmäßig nach, bin aber
noch nicht so recht fündig geworden.
Naja, es ist ja auch noch Zeit bis zum Frühjahr und ich bin guter Dinge in nächster Zeit
ein gutes Wohnmobil zu finden, dass meine finanziellen Möglichkeiten nicht sprengt.

Langsam werden die Tage wieder heller und die Lust am Reisen mit dem Wohnmobil
steigt von Tag zu Tag. Ich bin selbst gespannt wie sich letztendlich alles zeigen wird.
Auch hier werde ich nicht auf Biegen und Brechen schnell ein Mobil kaufen, sondern in
aller Ruhe das richtige finden.


Zunächst einmal muss ich endlich meine private Situation auf die Reihe bekommen!
Am kommenden Donnerstag habe ich ja die Vorbesprechung zu meiner
anstehenden Wirbelsäulen Operation. Dort werde ich auch entscheiden, ob ich diese
OP durchführen lasse oder nicht. Es spricht einiges dagegen, aber das Vorgespräch
wird mit Sicherheit einige Aufklärung bringen und mich zu einer Entscheidung,
so oder so, veranlassen.



Dienstag, der 12. Februar

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages bin ich im Internet fündig geworden.
Ein Euramobil ist mir ins Auge gefallen. Dieses Fahrzeug ist in Ausstattung und Preis
genau das, was ich suche. Ich werde mich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen und
einen Besichtigungs, bzw. Probefahrt Termin ausmachen.





Donnerstag, der 14. Februar


Das Wohnmobil (oben) war leider schon verkauft. Gut so, denn ich habe nun eines
gefunden das noch mehr meinen Ansprüchen genügt. Leider steht es zur Zeit sehr
weit weg (ca.750 Kilometer) von mir und ich habe im Moment keine Zeit dorthin zu
fahren um es zu besichtigen. Ich habe ja heute die Vorbesprechung zu meiner OP.
Wenn ich Glück habe wird es nicht so schnell verkauft und ich habe noch Gelegenheit
dort hin zu fahren um es zu besichtigen. Hier also das Fahrzeug um das es sich handelt.
(Bild unten)





Freitag.der 15. Februar

Die Vorbesprechung zu meiner Wirbelsäulen Operation hat ergeben, dass ich mich
nun doch entschieden habe und die OP durchführen lasse. Am 26. Februar muss ich
mich im Wolgaster Krankenhaus melden und am 27. Februar, gleich frühmorgens
werde ich als erster operiert.
Die OP wird, so der Professor, ca. 1 Stunde dauern und danach werden die
Taubheitsgefühle die ich in den letzten Monaten mit meinen Beinen hatte
verschwunden sein. Wenn alles gut geht kann ich am nächsten Tag schon wieder
aufstehen und nach ca. 6 Tagen das Krankenhaus wieder verlassen.
Vierzehn Tage später kann ich dann eine dreiwöchige Rehabilitatiosmaßnahme
in Anspruch nehmen.


Das bedeutet, dass ich zunächst den Ankauf eines Wohnmobils zurück stellen werde
um abzuwarten ob die OP tatsächlich zu dem gewünschten Erfolg  führen wird.

Auf jeden Fall bin ich optimistisch das alles diesbezüglich wieder in die Reihe kommt
und ich danach schmerzfrei und problemlos weiter planen kann.
Laut dem Professor muss ich eine mir angebotene dreiwöchige
Rehabilitatiosmaßnahme nicht unbedingt in Anspruch nehmen. Zu gegebener Zeit
werde ich, je nach Erfolg der OP, darüber entscheiden.
 


Sonnabend, der 16. Februar

Das frühlingshafte, warme, sonnige Wetter hat mich heute dazu veranlaßt mich auf
mein Fahrrad zu schwingen und eine kleine Fahrt in unseren Hafen zu unternehmen.
Dabei sind unter anderem auch die folgenden Bilder zu entstanden.




















Montag, der 18. Februar

Durch eine Entscheidung die ich in den letzten Tagen getroffen habe, werden sich in
absehbarer Zeit meine Lebensumstände grundlegend ändern. Um den Dingen
nicht vorzugreifen, wobei es sich bei dieser Entscheidung handelt, möchte ich sie
zunächst noch nicht öffentlich machen.
Ich will und muss erst einmal abwarten wie gut meine anstehende Wirbelsäulen
Operation ausfällt, um meine Entscheidung tatsächlich realistisch umzusetzen, denn
alles hängt davon ab wie sich mein Gesundheitszustand entwickeln wird.
Weil Reginas Rente ja nun weggefallen ist, musste ich auch einige finanzielle
Veränderungen in meiner Haushaltsplanung vornehmen. Das hat sich nun
aber problemlos eingespielt.



Freitag, der 22. Februar

Schon wieder ist eine Woche wie im Fluge vergangen. Ich komme gerade vom
Einkaufen zurück und habe nur das nötigste für die nächsten Tage besorgt, denn
am kommenden Dienstag früh (26.2.) geht es ja ab ins Krankenhaus. Ich bin ja
gespannt, ob die Voraussage des Arztes wirklich eintrifft und meine Beschwerden,
die ab und zu auftretende Taubheit, in den Beinen dann weg sind.
Ich würde mich natürlich sehr freuen wenn das tatsächlich der Fall sein würde, denn
in dem Fall könnte ich dann langsam anfangen, unter anderem, auch an meiner
zukünftigen "Wohnmobilkarriere" zu arbeiten. Soll heißen, dass ich mich dann
wirklich ernsthaft damit beschäftigen werde nach einem geeigneten Fahrzeug
Ausschau zu halten.
Das zur Zeit herrschende schöne Wetter tut ja ein übriges dazu an solche Pläne
ernsthaft zu denken.


Ich habe zu Ende Januar die Telekom gekündigt und bin daher nur noch über Handy
unter der folgenden Nummer zu erreichen
:
 0176 60270620
Auch meine Email Adresse hat sich geändert. Sie lautet ab sofort:
jonnymail@jonnysneuesleben.de 

        Besucherzaehler


Design, Texte und Fotos, (außer den besonders gekennzeichneten) unterliegen dem Copyright von
Jonny Weber.